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Fotografie: Wolke

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Fotografie: Wolke

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Fotografie: Wolke

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„Wenn die Malerei mit der Kontur beginnt und die Farbe erst an zweiter Stelle, nämlich als Supplement auftritt, … , dann ist die Wolke von  vornherein als Element außerhalb der Norm konnotiert.“ Denn logisch, die Wolke ist formlos. Das war selbst in der Antike schon sichtbar.

Artikelzitat: „Heiter bis Wolkig“, Matthias Kampmann zitiert Hubert Damisch.
In: Kunst&Material

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Fotografie: Wolke

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Fotografie: Wolke

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Fotografie: Wolke

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Fotografie: Wolke

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Fotografie: Wolke

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Fotografie: Wolke

Die Cloud

Wolken waren irgendwann einmal einfach Wolken. Der befreiende Blick gen Himmel, wer kennt ihn nicht? Ein Augenblick voller Kraft, Frieden, Träume, Ideen, Wünsche und Kreativität. Je nachdem was man gerade so braucht.

Vor ein paar Jahren sah ich ein Werbeplakat, der die Wolken für sich okkupierte und aus einem natürlichen Wolkengebilde ein Produkt konstruierte. Ich weiß nicht mehr wer die für mich gefühlte Grenzverletzung vornahm den bisher werbefreien Himmel zu iconisieren und werbesymbolisch aufzuladen. Jedenfalls hat es mich getroffen. Es war, als ob jemand durch die Hintertür in meine Träume eindringt und beginnt sie zu manipulieren.

Danach habe ich angefangen Wolken zu fotografieren. Es war, als würde ich die letzten Spezies vor der Vergessenheit schützen wollen.

Irgendwann wurde das Thema noch aktueller. Wir kennen und nutzen sie mittlerweile fast alle: die Cloud. Cloud-Computing beschreibt das Auslagern der Infrastruktur des Computers auf externe Server. Für Webanwendungen gibt es ein Icon für diese Technologie; eine Wolke mit einem Pfeil nach oben. Mit einem Mausklick kann man seine gesamten Daten in den Himmel befördern. Seitdem füllen sich die Wolken mit digitalen Informationen.

Können sich dort auch unantastbar und sicher unsere Träume, Ideen, Wünsche und unsere Kreativität verorten?