Ausstellung im FASB

Birgit Hampel
Gabriele Kuhlewind

Fotoatelier am Schönen Berg
Mansteinstr. 16, 10783 Berlin
fasb-berlin.de

7–15 März 2026
Vernissage, Freitag, 6. März.2026 ab 19 Uhr
Führung durch Ausstellung: 15.03.2026 um 15:00; anschließend Finissage

Öffnungszeiten
Samstag, 14–18 Uhr
Sonntag, 14–18 Uhr

double vision

Die Arbeiten der beiden Fotografinnen umkreisen persönliche Themen von Vergänglichkeit und Verlusterfahrung. Die subjektiven Bildwelten der Fotografinnen verbindet unterschiedliches, in Teilen aber dennoch verwandtes Erleben und Beobachten.

Gabriele Kuhlewind – Vom Verschwinden

Etwas hört auf zu sein, geht verloren, versinkt, wird unsichtbar. Löst sich auf, leise oder unter Geschrei. Jemand fehlt. Oft erst unbemerkt, aber unerbittlich entsteht da ein Loch, eine Lücke, Leere. Sicher geglaubtes kommt abhanden. Ihre Annäherung an die Unfassbarkeit endgültiger Verluste setzt Gabriele Kuhlewind in einem handgefertigten Fotobuch um, das zur Ausstellung präsentiert wird. In bruchstückhaften Bildern nimmt das unaufhörliche Verschwinden Gestalt an.

Vom Verschwinden, handgefertigtes Künstlerinnenbuch, ca. 16 x 23 cm, 68 Seiten, Softcover, Fadenbindung, Auflage 24 Stück, nummeriert.

Birgit Hampel – Echolot

Wie Schallwellen, die eine unbekannte, unsichtbare Landschaft abtasten, entstehen Bilder durch die Wellen von Licht. Nach einem alles vernichtenden Ereignis erkunden sie einen fremden, abgrundtiefen Ort. Sie versuchen, den Riss der geteilten Zeit zu überwinden und zeichnen Wege und Stationen dabei auf – Splitter eines Ganzen, das es nicht mehr gibt, gefühlte Zeiträume, die nicht vergehen dürfen.

Fotografien unterschiedlicher Kameras (darunter Lochkameras mit extrem langen Belichtungszeiten) und ein Video visualisieren Zeit als subjektiv wahrgenommene Größe. Sie laden ein, die eigene Wahrnehmung von Zeit zu reflektieren.